Karl-Heinz Walther-Preis

Der "Karl-Heinz Walther-Preis" ist Aachens erster Theaterpreis: 1997 initiierte der Förderverein Grenzlandtheater Aachen e.V. einen Theaterpreis, der alljährlich exklusiv den Mitgliedern des Vereins die Möglichkeit gibt, einen jungen Darsteller einer Spielzeit am Grenzlandtheater Aachen auszuzeichnen.

 

Der Preis trägt den Namen des zweiten Intendanten des Theaters, Karl-Heinz Walther, der fast drei Jahrzehnte, von 1964-1994 am Haus erfolgreich tätig und zeitlebens bemüht war, junge Bühnentalente zu unterstützen.

Der „Karl-Heinz Walther-Preis” ist nicht nur eine ideelle Unterstützung junger Nachwuchsschauspieler, sondern möchte mit einem Preisgeld in Höhe von € 2.500,- junge Darsteller gerade zu Beginn ihrer Laufbahn auch finanziell unter die Arme greifen.

Um das Preisgeld in Höhe von € 2.500,- alljährlich zu realisieren, wird jedes Jahr ein neuer Pate – wie z.B. ein Unternehmen aus der Region Aachen – geworben, der durch seine Spende die Kultur fördern möchte. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Fördervereinsveranstaltung im Grenzlandtheater Aachen statt.

Die Preisträger

Caroline von Bemberg - Preisträgerin 2011
für die Rolle der Hedwig in "Die Wildente", Spielzeit 2010/2011, Regie: Anja Junski

Raphael Grosch - Preisträger 2010
für die Rolle des Silvio Lombardi in "Der Diener zweier Herren" sowie des Igor in "Die Kaktusblüte", Spielzeit 2009/2010, Regien: Uwe Brandt / Peter Kühn

Mirjam Radovic - Preisträgerin 2009
für die Rolle der Franziska in „Minna von Barnhelm“, Spielzeit 2008/2009, Regie: Ingrid Gündisch

Katja Kuhlmann - Preisträgerin 2008
für die Rolle der Mary Warren in „Hexenjagd“ (Arthur Miller) und der Anne Frank in „Das Tagebuch der Anne Frank“, Spielzeit 2007/2008, Regien: Stephan Meldegg / Ingrid Gündisch

Oliver S. El-Fayoumy - Preisträger 2007
für die Rolle des Mahmoud in „Sechzehn Verletzte“ (Eliam Kraim) und des Luc in „Mit dem Finger am Abzug“ (Alain Reynaud-Fourton), Spielzeit 2006/2007, Regien: Harald Demmer / Erika Gesell

Kaja Schmidt-Tychsen - Preisträgerin 2006
für die Rolle der Luise in „Kabale und Liebe“ (Friedrich Schiller), Spielzeit 2005/2006, Regie: Ingrid Gündisch

Daniela Hüthmair - Preisträgerin 2005
für die Rolle des Hausmädchens Louise in „Acht Frauen“ (Robert Thomas), Spielzeit 2004/2005, Regie: Ulf Dietrich

Jens Woggon - Preisträger 2004
für die Rolle des Paul in „Feelgood“ (Alistair Beaton), Spielzeit 2003/2004, Regie: Manfred Langner

Ute Henryke Büttner - Preisträgerin 2004
für die Rolle der Mechthild Pichler in „Das gibt's nur einmal“ (Ulf Dietrich), Spielzeit 2003/2004, Regie: Ulf Dietrich

Neda Rahmanian - Preisträgerin 2003
für die Rolle der Julia in „Romeo und Julia“ (William Shakespeare), Spielzeit 2002/2003, Regie: Manfred Langner

Laura Leyh - Preisträgerin 2002
für die Rolle der Eliza Doolittle in „My Fair Lady“ (Frederick Loewe / Alan Jay Lerner), Spielzeit 2001/2002, Regie: Ulf Dietrich

Oliver Brod - Preisträger 2001
für die Rollen des Tempelherrn in „Nathan der Weise“ (Gotthold Ephraim Lessing) und des Wayne in „Popcorn“ (Ben Elton), Spielzeit 2000/2001, Regien: Manfred Langner / Ulf Dietrich

Bianca Hein - Preisträgerin 2000
u. a. für die Rollen der Stephanie in „Glückliche Zeiten“ (Alan Ayckbourn) und der Beatrice in „Viel Lärm um nichts“ (William Shakespeare), Spielzeit 1999/2000, Regien: Erika Gesell / Manfred Langner

Stephanie von Borcke - Preisträgerin 1999
für die Rolle des Gretchen in „Faust I” (Johann Wolfgang von Goethe), Spielzeit 1998/1999, Regie: Manfred Langner

Alexandra Wilcke - Preisträgerin 1998
u. a. für ihre Rolle in „Gretchen 89ff.” (Lutz Hübner), Spielzeit 1997/1998, Regie: Manfred Langner

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