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Stückinformationen
Spielzeit vom 08.03.2012 bis 18.04.2012
Margarete ist alt und allein. Sie lebt zwar mit ihrem Ehemann Hermann seit vierzig Jahren zusammen, nur kann von einem „zusammen“ schon länger nicht mehr die Rede sein: Meistens sitzt Hermann vor dem Fernseher und Margarete allein an ihrem Küchentisch – gegen das aufkeimende Gefühl der Einsamkeit bewaffnet mit Fotoalbum, Erinnerungen, Kreuzworträtseln und seit neuestem mit einem Laptop. Sie will teilhaben am Leben! Also erfindet Margarete sich neu: „Ich bin 25 Jahre alt und arbeite in einem Café. Ich bin lebenslustig, habe Spaß, gehe gern tanzen und liebe die Natur. Mit freundlichen Grüßen, Maggie.“ Die neuen Welten gewähren ihr eine Zuflucht, die sie in der Realität nicht mehr findet. Während sie ihr eigentliches Leben immer kritischer betrachtet, vollzieht sich schleichend ein weiterer Prozess: Margarete wird dement. Wir verfolgen den langsamen Verlust von Identität und Beziehungen aus Margaretes Perspektive und aus der ihres Enkels Jonas …
Clemens Mädge hat mit seinem Text eine bestechend unsentimentale und genaue Betrachtung dieses Falles unternommen. Eine ebenso amüsante wie berührende Studie über Verlorenheit. „Ein Abend zum Nachdenken
über die Vergesslichkeit” setzt sich mit dem Thema Demenz, mit ihrer Bedeutung für den Einzelnen und dem Bild, das wir von dieser Krankheit haben, auseinander.
Besetzung:
Margarete: Renate Fuhrmann
Jonas: Patrick Dollmann
Regie: Uwe Brandt
Bühne & Kostüme: Manfred Schneider
Titelfoto: time. / photocase.com
Ensemble
absolvierte 2003 die Schauspielschule in Montabaur. Er übernahm u. a. bei der freien Bühne Neuwied von "Frühlings Erwachen" bis "Shakespeares sämtliche Werke - leicht gekürzt" einige Hauptrollen, stand in verschiedenen Produktionen im Stadttheater Koblenz auf der Bühne und ist seit einigen Jahren regelmäßig bei der Landesbühne Rheinland-Pfalz sowie im Kleinen Theater Bad Godesberg zu erleben. Bei uns war er bereits als "Werther" in der GRETA-Produktion "Die Leiden des jungen Werther" zu sehen.
studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg. Sie gehörte 37 Jahre zum Ensemble des Schauspiel Köln, es waren ca. 130 Premieren, u. a. „Die Dreigroschenoper“, „The Black Rider“, „Jubiläum“, „Präsidentinnen“. Zuletzt freischaffend als Hannah Arendt in „Die Banalität der Liebe“. Eine Vorliebe sind eigene szenische Lesungen mit dem Duo KontraSax; neu im Programm „Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt“ von Herta Müller.
Spielorte
52062Aachen
52134Herzogenrath
50171Kerpen
52156Monschau
52249Eschweiler
53937Schleiden-Gemünd
52222Stolberg
52349Düren
Termine
An folgenden Terminen haben Sie noch die Möglichkeit das Stück zu sehen
Galerie
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