Tod eines Handlungsreisenden

Schauspiel von Arthur Miller

„Ich bin so gefahren, verstehst du? Es ging mir gut. Auf einmal komm’ ich von der Straße ab! Wenn ich über die weiße Linie auf die Gegenfahrbahn geraten wäre, hätte es Tote geben können. Ich fuhr also weiter – und fünf Minuten später war ich wieder am Träumen, und beinahe – Ich hab’ so Gedanken, so seltsame Gedanken.“

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Stückinformationen

Spielzeit vom 22.09.2011 bis 08.11.2011

Erzählt wird die Geschichte des Handelsvertreters Willy Loman, der unter hohem Druck steht, die finanziellen und gesellschaftlichen Ansprüche weiter zu erfüllen und sich daher zunehmend in Erinnerungs- und Phantasiewelten flüchtet. Seine Frau Linda weiß um seinen Zustand, aber ein offenes Gespräch ist nicht möglich. Auch zwischen den Kindern und den Eltern wird nicht ehrlich miteinander geredet. Gerade weil Willy dem eigenen Scheitern nicht ins Auge sehen kann, erwartet er immense Leistungen von seinen Söhnen und setzt sie mit seinen überzogenen Erwartungen unter Druck, aber besonders sein ältester Sohn Biff ist immer weniger in der Lage, diese Erwartungen zu erfüllen. Als Willy schließlich entlassen wird, sieht er seine Existenz vollständig in Frage gestellt. Selbstmord, als Autounfall getarnt, um die Versicherungssumme für die Familie zu kassieren, scheint der letzte Ausweg …

Größenwahn, Lügen und Sprachlosigkeit, aber auch eine große Liebe zueinander herrschen in dieser Familie, die eine Gesellschaft spiegelt, in der Leistung, Effizienz und Erfolg die Maximen sind. „Tod eines Handlungsreisenden“ wurde zu Arthur Millers erfolgreichstem Stück.

Besetzung:

Willy Loman: Thomas Kemper

Linda: Petra Kalkutschke

Biff: Julian Francis Bisesi

Happy: Matthias Wackrow

Bernard: Alexander Kasprik

Die Frau: Martine Schrey

Charley: Urs-Werner Jaeggi

Onkel Ben: Ludwig Hollburg

Howard Wagner / Stanley: Daniel Kuschewski

 

Regie: Ulrich Wiggers

Bühne und Kostüme: Matthias Winkler

 

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Titelfoto: robepco - Fotolia.com

Ensemble

Alexander Kasprik

studierte Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Anschließend war er am Hans-Otto-Theater engagiert und u.a. in den Stücken „Aeneis“, „Die Familie Schroffenstein“ und „Trilogie der Sommerfrische“ zu sehen. Daneben arbeitet er für Film (z. B. „Der Vorleser“) und Fernsehen.

Daniel Alexander Kuschewski

absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule des Theaters Der Keller, Köln und an der Zürcher Hochschule der Künste. Engagements führten ihn u. a. ans Hessische Landestheater Marburg, ans Schauspielhaus Zürich, zu den Burgfestspielen Bad Vilbel sowie ans Theater der Keller Köln.

Julian Francis Bisesi

studierte Schauspiel an der Universität der Künste Berlin. Erste Engagements führten ihn ans Maxim Gorki Theater sowie ans Deutsche Theater Berlin. Zudem arbeitete er bereits unter der Regie von Volker Schlöndorff und inszenierte die Märchenrevue „Der Hirsch mit dem goldenen Geweih” mit Martin Wuttke und Michael Schweighöfer.

Ludwig Hollburg

absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Außenstelle Rostock und spielte danach an diversen Theatern, u. a. am Theater an der Ruhr und dem Renaissance Theater Berlin. Ab Mitte der 90er Jahre steht er zudem sehr häufig vor der Kamera. An unserem Theater kennt man ihn als Konsul in den „Buddenbrooks“.

Martine Schrey

studierte Schauspiel in Köln. Danach gastierte sie auf verschieden Bühnen, u. a. am Theater im Bauturm und in der Comedia Colonia, wo sie mit den „Nibelungen“ für den deutschen Theaterpreis „Faust“ nominiert war, an den Schauspielbühnen in Stuttgart sowie am Grenzlandtheater. Hier war sie u. a. in „16 Verletzte“, „Nabelschnüre“ und „Ersatzbank“ zu sehen.

Matthias Wackrow

absolvierte seine Ausbildung am Special Actors Studio von Kristiane Kupfer in Berlin. Seit 2005 ist er als regelmäßiger Gast in verschiedenen Produktionen am Galli-Theater Berlin zu sehen. Außerdem dreht er für Film und Fernsehen. „Tod eines Handlungsreisenden“ ist sein erstes Engagement an unserem Haus.

Petra Kalkutschke

absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin. Im Jahr 1986 blieb sie nach einem Gastspiel mit dem Theater Karl-Marx-Stadt in der Bundesrepublik. Festengagements führten sie ans Staatstheater Kassel, ans Schauspielhaus Bochum und ans Schauspiel Bonn. Seit 2003 ist sie freischaffend, arbeitet an diversen Theatern und dreht für Film und Fernsehen.

Thomas Kemper

ist freischaffender Schauspieler. Engagements führten ihn u. a. ans Prinz-Regent-Theater Bochum, ans Schauspiel- und Opernhaus Dortmund sowie ans Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel. Zudem ist er fürs Fernsehen und den Hörfunk tätig. Unseren Zuschauer ist er aus der Produktion „Die Wildente“ bekannt.

Urs-Werner Jaeggi

studierte an der Schauspielschule Zürich und an der Hochschule der Künste Berlin. Engagements führten den Schweizer u. a. ans Theater und an die Komödie am Kurfürstendamm, ans Theater des Westens, an die Berliner Kammerspiele sowie ans Grenzlandtheater. Hier spielte er in „Comedian Harmonists” „My Fair Lady” „Herzlich willkommen“ und in „Am offenen Herzen“.

Spielorte

Kerpen: Europaschule

Philipp-Schneider-Straße
50171Kerpen

Aachen: Grenzlandtheater Aachen, Elisengalerie

Friedrich-Wilhelm-Platz 5/6
52062Aachen

Herzogenrath: Europaschule / Städtische Gesamtschule

Albert-Schweitzer-Straße
52134Herzogenrath

Monschau: St. Michael-Gymnasium

Walter-Scheibler-Straße 51
52156Monschau

Eschweiler: Primus Palast

Marienstraße 45
52249Eschweiler

Schleiden-Gemünd: Großer Kursaal

Kurhausstraße 5
53937Schleiden-Gemünd

Alsdorf: Stadthalle

Denkmalplatz, Annastraße 2-6
52477Alsdorf

Stolberg: Kulturzentrum Frankental

Frankenthalstraße 3
52222Stolberg

Düren: Theater, Haus der Stadt

Stefan-Schwer-Str. 4
52349Düren

Termine

Aktuell stehen keine Termine für dieses Stück zur Verfügung.

Galerie

Ben, WillyBernardBiff, Ben, Linda, WillyBiff, WillyBiffCharleyHappyHowardLinda, Bernard, Biff, Happy, CharleyLindaWilly, BenWilly, die FrauWilly, Linda

© 2010 Grenzlandtheater

Aachen Friedrich-Wilhelm-Platz 5/6
52062 Aachen
Fon: 0241-47 46 10

Konzeption und Gestaltung